Wildtiere auf der Wanderung fotografieren, ohne sie zu stören
Gämse, Murmeltier oder Hirsch am Wegrand: welche Distanz gilt, welche Brennweite trägt und was zu tun ist, wenn das Morgenlicht knapp bleibt.
Wie ein Wegweiser gelesen wird, wann eine Hütte reserviert sein will, was ein Alpsommer wirklich verlangt. Firnlinie sammelt das Wissen, das zwischen Talstation und Gipfelkreuz gebraucht wird.
Die Rubriken
Jede Rubrik folgt einer eigenen Logik: die einen richten sich nach dem Kalender, die anderen nach der Höhenlage. Zusammen decken sie ab, was eine Bergsaison in der Schweiz ausmacht.
01
Markierung, Marschzeiten und Schwierigkeitsgrade des dichtesten Wegnetzes Europas. Wir lesen die Signalisation so, wie sie gemeint ist, und planen Etappen nach Gelände statt nach Wunsch.
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02
Reservation, Halbpension, Massenlager und Hüttenruhe: der Alltag über der Waldgrenze hat feste Regeln. Wir beschreiben sie aus der Sicht der Gäste und aus der Sicht der Bewirtschaftung.
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03
Zahnrad, Standseilbahn, Luftseilbahn: drei Techniken, die ganze Talschaften erschlossen haben. Wir erklären, wie sie funktionieren und was ihre Fahrpläne für eine Tagesplanung bedeuten.
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04
Alte Saumpfade, moderne Passstrassen und Mehrtagesrouten quer durch die Alpen. Öffnungsdaten, Etappenlogik und die Geschichte der Übergänge, die Norden und Süden verbunden haben.
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05
Wetterberichte, Lawinenbulletin und Notruf gehören zur Ausrüstung wie die Schuhe. Wir zeigen, welche Informationen vor dem Start zählen und wie sie im Gelände gelesen werden.
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06
Hundert Tage Alpsommer, Käse im Kupferkessel, Zäune, Wetter und Rückkehr ins Tal. Die Bewirtschaftung der Höhenweiden prägt genau die Landschaft, durch die alle anderen Rubriken führen.
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Vom Wegweiser an der Kreuzung bis zum Alpabzug im September: die jüngsten Einträge, jeweils mit Datum und Rubrik.
Drei Farbcodes, ein Wegweiser, eine Zeitangabe: das Schweizer Signalisationssystem sagt vor dem ersten Schritt, welches Gelände einen erwartet. Wer es liest, plant anders. Was auf dem gelben Blech steht, wie die Marschzeiten berechnet werden und was zu tun ist, wenn die Markierung aufhört.
Wärmegewitter folgen einem Tagesgang, der sich planen lässt. Frühstart, Umkehrzeit und die Frage, wo ein Grat gefährlich wird.
Wann gebucht wird, welche Angaben zählen und warum eine kurze Abmeldung am Morgen mehr wert ist als jede Entschuldigung am Abend.
Reibung reicht ab einer gewissen Steigung nicht mehr. Was das Zahnrad übernimmt und weshalb die Talfahrt die anspruchsvollere Richtung ist.
Die Skala misst nicht die Anstrengung, sondern das Gelände und die nötige Trittsicherheit. Sechs Stufen, konkret aufgeschlüsselt.
Ein Höhenweg gewinnt kaum Höhe und verliert kaum welche. Genau das macht seine Planung eigen, vor allem bei Restschnee in den Runsen.
Hüttenschlafsack, Stirnlampe, Ohrstöpsel und die ungeschriebene Regel, dass nach 22 Uhr niemand mehr packt.
Zwischen der ersten Räumung und der offiziellen Öffnung liegen oft Wochen. Woran sich Öffnungsdaten ablesen lassen und was sie für Wandernde bedeuten.
Frühstück für sechzig Personen, Wasserversorgung, Wetterbeobachtung, Materialflug: eine Hütte ist ein Betrieb ohne Zufahrtsstrasse.
Hangrichtung, Höhenlage und Gefahrenmuster sagen mehr als die Zahl allein. Wie ein Bulletin in eine konkrete Tagesentscheidung übersetzt wird.
Der Schmuck ist kein Folklorezusatz, sondern eine Bilanz. Er zeigt an, dass der Sommer ohne Verlust zu Ende gegangen ist.
Auffahrt, Weiderotation, Zäune, Käserei und Abzug. Der Alpsommer ist kurz und bis auf wenige Tage genau getaktet.
Orientierung
Wer neu einsteigt, beginnt am besten bei der Signalisation: sie ist die gemeinsame Sprache aller Rubriken. Danach folgen die Hütten, weil sie die Etappenlänge bestimmen, und die Bergbahnen, weil ihr Fahrplan den Tag begrenzt.
Lektüre abseits des Weges
Ausflugsführer für das Fuldatal: Wer seine Touren lieber nach Himmelsrichtung und Anschluss plant statt nach Gipfeln, findet im Dorfmagazin Eichenzell-Blog einen Ausflugsführer, der die Region Fulda vom Dorfrand aus ordnet: Rhön, Vogelsberg und Stadt, zu Fuss, per Rad oder per Bahn.
Schweizer Armbrustsport: Wer sich für organisierte Präzisionssportarten in der Schweiz interessiert, findet auf Trefferbild Schweiz eine quellengebundene Einführung in den Armbrustsport auf 10 m und 30 m, mit Regelwerken, Sicherheitsrollen und Vereinswegen.
Camino de Fisterra etappenweise: Wer vom Höhenweg auf den Pilgerweg wechselt, findet auf casalourido.es den Camino de Fisterra etappenweise: Wegweiser, Herbergen, Credencial und die Küste bei Muxía.
Eishockey und Eissport: Wer den Winter nicht nur auf dem Berg sucht: Die Eiskante ist ein Magazin über Eishockey und Eissport, von Regeln und Schlittschuhpflege bis zu Auswärtsfahrten und Hobbyturnieren.
Hubertusmesse und Brauchtum: Wer in den Bergen unterwegs ist und Kapellen, Almen und Brauchtum sucht, findet auf Hubertusbläser die Legende des heiligen Hubertus und den Ablauf der Hubertusmesse erklärt.
Bahnstrom und NISV-Grenzwerte: Auch entlang der Bahnstrecken durchs Bergland wirken elektrische und magnetische Felder: FELDWERK, ein Schweizer Online-Magazin, erklärt Bahnstrom mit 16,7 Hertz, Mobilfunk und die Grenzwerte der NISV.
stille Orte am Zürichsee: Wer nach der Wanderung einen ruhigen Ort am Wasser sucht, findet im Journal Uferzeit Beiträge zu stillen Uferabschnitten am Zürichsee und zu Ritualen am Bodensee.
Biwak in den Bergen: Wer eine Nacht unter freiem Himmel plant, findet auf RegisChamagne französischsprachige Regeln zum Biwak in den hohen Bergen und zur Wahl des Zeltes.
Gämse, Murmeltier oder Hirsch am Wegrand: welche Distanz gilt, welche Brennweite trägt und was zu tun ist, wenn das Morgenlicht knapp bleibt.
Was ein Klemmknoten kann, welche Knoten am Gepäck und an der Plane helfen und warum der Mastwurf unter wechselnder Last rutscht.
Bergwandern mit Hund: welche Kondition der Hund braucht, was für Leine und Weidevieh gilt und wie Etappen, Pausen und Wasser geplant werden.
Den Hang von Rauenthal zu Fuss lesen: welche eingetragenen Lagen man durchquert, was der Lagennamen auf dem Etikett rechtlich bedeutet und welche Zahlen amtlich sind.