Wildtiere auf der Wanderung fotografieren, ohne sie zu stören
Gämse, Murmeltier oder Hirsch am Wegrand: welche Distanz gilt, welche Brennweite trägt und was zu tun ist, wenn das Morgenlicht knapp bleibt.
Das signalisierte Wegnetz der Schweiz umfasst rund 65'000 Kilometer und funktioniert nach einem einzigen, landesweit gleichen Regelwerk. Gelb steht für den Wanderweg, weiss rot weiss für den Bergwanderweg, weiss blau weiss für den Alpinwanderweg. Diese Rubrik nimmt dieses Regelwerk ernst und übersetzt es in Entscheidungen, die vor dem Start getroffen werden.
Dazu gehören die Marschzeiten, die auf den Wegweisern nicht geschätzt, sondern gerechnet werden, die Wanderskala des Schweizer Alpen-Clubs mit ihren sechs Stufen und die eigene Logik der Höhenwege, die kaum Höhe gewinnen und trotzdem lange dauern. Die Beiträge erscheinen laufend, ältere bleiben abrufbar.
Beiträge in dieser Rubrik
Die Rubrik beginnt bei der Signalisation, weil sie die gemeinsame Sprache aller anderen Themen ist, und führt von dort zur Skala, zur Zeitplanung und zur Traverse.
Was auf dem gelben Blech steht, wie die Marschzeiten berechnet werden und was zu tun ist, wenn die Markierung im Gelände aufhört.
Die Skala misst nicht die Anstrengung, sondern das Gelände und die nötige Trittsicherheit. Sechs Stufen, konkret aufgeschlüsselt.
Ein Höhenweg gewinnt kaum Höhe und verliert kaum welche. Genau das macht seine Planung eigen, vor allem bei Restschnee in den Runsen.
Vier Komma zwei Kilometer pro Stunde, dreihundert Höhenmeter im Aufstieg: wie sich die Wegweiserrechnung auf einen ganzen Tag hochrechnen lässt.
Gämse, Murmeltier oder Hirsch am Wegrand: welche Distanz gilt, welche Brennweite trägt und was zu tun ist, wenn das Morgenlicht knapp bleibt.
Was ein Klemmknoten kann, welche Knoten am Gepäck und an der Plane helfen und warum der Mastwurf unter wechselnder Last rutscht.
Bergwandern mit Hund: welche Kondition der Hund braucht, was für Leine und Weidevieh gilt und wie Etappen, Pausen und Wasser geplant werden.
Den Hang von Rauenthal zu Fuss lesen: welche eingetragenen Lagen man durchquert, was der Lagennamen auf dem Etikett rechtlich bedeutet und welche Zahlen amtlich sind.
Wie Lage, Umschwung und Umgebung eine Wanderwoche mit Kindern prägen und woran man eine passende Unterkunft als Ausgangspunkt prüft.
Wie ein Dorfmagazin Ausflugsziele nach Himmelsrichtung, Anschluss und Verkehrsmittel gliedert und Wanderer daraus eine Tagesroute am Talboden bauen.
Was ein Feld-Almanach über Zeitfenster, Zählungen und Regeln leistet und wie sich daraus Etappen, Wetterfenster und Sicherheitsmargen planen lassen.
Wie ein über 60 Kilometer langer Rundkurs durch Dörfer, über Pässe und durch Ortsdurchfahrten gelegt, benannt und für die Dauer einer Veranstaltung abgesichert
Wasser lesen am Bergbach: Strömung, Blöcke und Wasserstand beurteilen, Muster nach Jahreszeit wählen und daraus einen Tagesplan am Wasser bauen.
Wie man aus Klima, Distanz und Tagesetappen eine realistische Route baut, bevor man bucht, und woran man erkennt, dass ein Plan zu eng ist.
Wie Lage, Höhenstufe und Handarbeit ein Produkt prägen und wie man die Herkunftsangabe auf dem Etikett als Definition statt als Werbung liest.
Messing, Glas und Patina prägen Alltagsobjekte. Wie Handwerk dokumentiert wird und was alpine Betriebe mit dieser Objektkunde teilen.
Wie ein Fluss in Abschnitte geteilt wird, welche Technik wo greift und was Gäste über Erlaubnisse, Wege und Uferzugänge wissen müssen.